Dipotassium EDTA wird häufig in klinischen Blutuntersuchungen und routinemäßigen hämatologischen Untersuchungen verwendet.
Es kann zelluläre Bestandteile des Blutes bis zu einem gewissen Grad schützen und wird üblicherweise für die Zählung von Blutzellen, die Trennung und Prüfung von Blutplättchen sowie andere verwandte Tests verwendet.
Dipotassium EDTA ist in biochemischen Experimenten sehr praktisch.
Sein gerinnungshemmender Mechanismus besteht darin, sich mit Kalziumionen oder anderen zweiwertigen Ionen in Blutproben zu chelatieren, wodurch die Kofaktorfunktion dieser Ionen bei der Thrombinbildung blockiert und die Blutgerinnung verhindert wird.
Dipotassium EDTA ist nicht für die Bestimmung von Kalziumionen, Kaliumionen und anderen Parametern geeignet.
Da Dipotassium EDTA selbst Kaliumionen enthält, führt dies bei entsprechenden Tests zu falsch hohen Kaliumwerten in Blutproben.
Da Dipotassium EDTA zweiwertige Ionen wie Kalziumionen in Blutproben chelatieren und deren Konzentration reduzieren kann,
ist es nicht für alle biochemischen Testparameter geeignet.
Um genaue Testergebnisse zu gewährleisten, sollte je nach Testparameter ein geeigneteres Antikoagulans ausgewählt werden.